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Buch Hochparterre

Handbuch aus dem Arbeitskreis sozialökologische Bauwende Eine qualitätsvolle Verdichtung von Wohnraum bedeutet, grosse soziale und ökologische Herausforderungen zu bewältigen. Wie kann dies gelingen? Dazu erarbeiten wir ein Handbuch, welches im Frühsommer 2026 in der Edition Hochparterre erscheinen wird. Es versammelt konkrete Handlungsfelder: Warum hilft Etappieren beim sozialökologischen Verdichten? Wie kann eine bewohnte Baustelle organisiert werden? Wie gelingt eine Begleitung der Mieter:innen in dem Prozess? Welche Fragen stellen sich bei der gerechten Verteilung von Wohnraum? Wie werden Mietzinse berechnet und wie können diese Modelle weitergedacht werden? Ergänzend dazu gibt es pointierte Debattenbeiträge zur Raumplanung, zur Rolle der Bodenpreise, historische Einordnungen politischer Initiativen sowie Gespräche über Eigentum. Damit ist das Handbuch interdisziplinär anschliessbar für Interessierte aus den Bereichen Architektur, Raumplanung, Soziokultur, Genossenschaftswesen, Immobilienbranche, Politik, Stadtverwaltungen und Eigentümer:innen. Dieses Buch entsteht aus einem Arbeitskreis von rund 50 Fachpersonen, die sich seit 2023 regelmässig treffen, um anhand konkreter Beispiele aus der Praxis Handlungsfelder aufzuspüren und zu schärfen. Damit diese Anliegen Gehör finden, setzen wir auch auf eine breite Finanzierung, die unter anderem mit diesem Crowdfunding unterstützt werden kann.   Mitwirkende: Antonia Steger (Urban Equipe), Luisa Gehriger (Postdoc ETH Wohnforum), Rebecca Geyer (büro vor ort), Andreas Haug (baubüro in situ), Salome Rohner (ETH Wohnforum + Bureau Giacometti), Sabina Ruff (Laboratorium für Zukunftsgestaltung), Yarin Shmerling (Bureau Giacometti + büro vor ort), Lian Stähelin (ZAS* + squadra), Aline Suter (Caritas Zürich), Sabeth Tödtli (Urban Equipe), Sabine Wolf (Thiesen & Wolf) Zurück

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Arbeitskreis sozialökologische Bauwende

Arbeitskreis sozialökologische Bauwende Der Arbeitskreis sozialökologische Bauwende versammelt Expertisen und Erfahrungen aus der Fachwelt seit 2023 regelmässig um einen Tisch, um dort aktuelle Herausforderungen in der Wohnkrise der Schweizer Städte konkret zu bearbeiten und zu verhandeln. Daraus sollen Erkenntnisse für eine sozialökologische Transformation des Schweizer Wohnungsbestands generiert und 2026 in einer Buchpublikation veröffentlicht werden.  Bisherige Arbeitskreise fanden zu folgenden Themen statt: Einkommensbasiertes Mietzinsmodell Sanierung im bewohnten Zustand Belegungsvorschriften Vol. 1 Mieter*innenprotest gegen Massenkündigung: Beispiel Heuried Kostenmiete vs. Marktmiete Mieter*innenbüros Belegungsvorschriften Vol. 2 und architektonische Kniffs (in Planung) Baumoratorium Den Arbeitskreis organisieren wir gemeinsam mit dem Verein Urban Equipe aus Zürich. Gefördert wird er von der Stiftung PONTE und der Fondation Sotto Voce. Die Buchpublikation wird in Zusammenarbeit mit dem Verlag Hochparterre veröffentlicht.  Zurück

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Beteiligungsmonat Gemeinschaftsflächen Giacomettistrasse

Beteiligungsmonat Gemeinschaftsflächen Giacomettistrasse Im März 2023 findet an der Giacomettistrasse 2 und 4 der Beteiligungsmonat statt – ein gemeinsamer Prozess, um die zukünftige Nutzung der Gemeinschaftsflächen zu gestalten und die Bewohnenden aktiv in die Planung einzubeziehen. Während vier Wochen können die Mieter*innen auf vielfältige Weise mitwirken: bei einem Hausapéro zum Auftakt, über ein Leitsystem im Treppenhaus, bei wöchentlichen Mittagstischen sowie in zwei Umfragen, die Raum für anonyme Rückmeldungen boten. Den Abschluss bildet ein Quartierevent, das auch die Nachbarschaft im Freudenberg einbezieht. Ziel des Beteiligungsmonats ist es, die Bewohnenden zu aktivieren, ihre Ideen und Bedürfnisse sichtbar zu machen und ein Gefühl von Mitbestimmung und Verantwortung für die gemeinschaftlich genutzten Flächen zu fördern. Gesammelt wurden zahlreiche Anregungen für Dachterrasse, Garten, Vorplatz und Quartierraum – von mehr Grünflächen, Sitz- und Schattenplätzen bis zu Orten der Begegnung und gemeinsamer Nutzung. Die Ergebnisse werden in Form einer Dokumentationsbroschüre an den Eigentümer und das Architekturbüro weitergegeben und fliessen in die weitere Planung der Sanierung ein und bilden die Grundlage für eine lebendige, gemeinschaftlich gestaltete Nachbarschaft. Der Beteiligungsmonat findet in Zusammenarbeit mit dem Team Stadtteil 4 des Verein Berner Gemeinwesenarbeit statt.  Zurück

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Posterausstellung «Architektur & Aktivismus»

Das Bureau Giacometti bei «Architektur & Aktivismus» 2022 Beitrag zur Posterausstellung der Berner Fachhochschule im Kornhausform Bern Das Bureau Giacometti nimmt am Open Call der Berner Fachhochschule zum Thema Architektur & Aktivismus teil. Die Ausschreibung ist Teil des gleichnamigen Architektursymposiums im Kornhausforum Bern, das sich mit dem gesellschaftlichen Engagement von Architekt*innen und Planenden auseinandersetzt. Für die Ausstellung gestalten wir ein Plakat, das unsere Arbeitsweise im Projekt an der Giacomettistrasse 2 und 4 in Bern zeigt. Es dokumentiert, wie wir als vermittelnde und aktivierende Instanz zwischen Eigentümerin und Bewohnenden agieren, um soziale Aspekte in den architektonischen Planungsprozess einzubringen. Das Poster illustriert den Austausch mit den Mietenden, die Übersetzung ihrer Anliegen in die Planung und die gemeinsame Entwicklung von Nutzungsszenarien für Haus und Gemeinschaftsflächen. Es versteht sich als Beispiel für eine aktivistische Praxis innerhalb der Architektur, die Teilhabe ermöglicht und Nachbarschaften stärkt. Zurück

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